Peer-to-Peer-Kredite: Eine moderne Investmentmöglichkeit O 12
Peer-to-Peer-Kredite: Eine moderne Investmentmöglichkeit

Über P2P-Plattformen können private Anleger ihr Kapital direkt an Kreditnehmer vergeben und damit attraktive Zinsen erzielen. Dieses Verfahren ermöglicht es, die eigenen Mittel gezielt zu vergeben und potenziell höhere Erträge zu erzielen. Gleichzeitig sollten Anleger die Risiken und die steuerlichen Verpflichtungen nicht außer Acht lassen.

P2P-Erträge und steuerliche Behandlung

In Deutschland werden die Zinseinnahmen aus P2P-Krediten https://www.pearson-ga.com/2026/01/16/p2p-lending-zinsen-verdienen-steuern/ als Kapitalerträge behandelt und sind steuerpflichtig. Die Abgeltungsteuer beträgt 25 %, zuzüglich Solidaritätszuschlag und eventueller Kirchensteuer. Besonders bei ausländischen P2P-Plattformen erfolgt keine automatische Steuerabführung, was die Meldung in der Steuererklärung erforderlich macht.

Sparer-Pauschbetrag und steuerliche Pflichten

Für P2P-Zinsen existiert der Sparer-Pauschbetrag, der einen Freibetrag für Kapitalerträge vorsieht. Zinserträge aus P2P-Lending werden in der Anlage KAP eingetragen und versteuert. Wenn ein Kredit endgültig ausfällt, lässt sich dieser Verlust möglicherweise steuerlich anrechnen.

Auslandsplattformen und praktische Hinweise für Anleger

P2P-Lending über internationale Plattformen kann die Steuererklärung komplexer machen. Quellensteuern im Ausland lassen sich bei bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen oft anrechnen. Eine ordentliche Buchführung erleichtert die Steuererklärung und verhindert Probleme mit dem Finanzamt.

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